Immer wieder bekomme ich per mail oder feedback-form Fragen zur Fototechnik.
Ehrt mich sehr. dabei bin ich selbst kein Profi. Es gibt sicher viele Leute im Web, die qualifizierter sind.
Andererseits macht man im Lauf der Zeit so seine Erfahrungen (die Dias die im Müll landen, sieht zum Glück ja niemand).
Ich werde also immer mal wieder etwas zu diesen Themen schreiben und hoffe, dass es anderen eine Hilfe ist.
Wenn's jemand besser weiß: nur keine Scheu: hier kann man Beiträge kommentieren - und für längere Diskussionen habe ich ein Forum eingerichtet.
Laurenz
Häufig ist man enttäuscht wenn man zu Hause seine Fotos betrachtet: der Vordergrund ist so dunkel, dass nichts zu erkennen ist, oder der blaue Himmel komplett weiß!
Stimmt die Erinnerung nicht? Nein. Es ist nur so, dass das menschliche Auge (und Gehirn) einen viel höheren Kontrastumfang verarbeiten kann als normale Filme. Dia-Film schafft etwas mehr, Papierbilder etwas weniger.
Trotzdem: ein eindrucksvoller Canyon in der Wüste überfordert auch den besten Diafilm (außer vielleicht bei Sonneauf- bzw. Untergang).
Es gibt aber einfache Abhilfe - vorausgesetzt, man kann auf seiner Kamera Filter anbringen. das Prinzip ist einfach: der Himmel muss dunkler werden, - nicht aber der Vordergrund. Will man die Farben nicht verfälschen, bietet sich hierzu ein Neutralgrau-Filter an, der nur den Himmel abdeckt.
Wer weniger Skrupel hat, kann auch den Himmel künstlich einfärben: blau, "Tabak", oder rot-violett, - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt (ich würde aber immer noch ein Bild ganz ohne Filter und mit Graufilter machen - für den Fall, dass de Effekt daneben liegt).
Am besten geht die mit Filtern, die frei beweglich in einem Halter vor der Linse angebracht werden. Die runden Vorschraubfilter haben den Nachteil, dass man praktisch nicht mehr entscheiden kann, wo man den Horizont im Bild haben möchte - hier fängt ja dann der Filterbereich an.
Manchmal eine Alternative zum Filter: ein Aufhellblitz auf den Vordergrund.
Übrigens: in dieser Situation haben Digitalfotografen definitiv einen Vorteil: sie können die endgültige Bildwirkung gleich einschätzen...
Laurenz
Hier einige Bilder von den Bahamas.

Die lichten Wälder auf Grand Bahama sind mit südamerikanischem Regenwald und mitteleuropaäischen Wäldern nicht zu vergleichen - aber auch sehr attraktiv.


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Alles was ein Strand bieten kann: kristallklares Wasser, feiner Sand, schattenspendende Bäume, Möglichkeiten zu segeln, surfen, angeln und zu tauchen.
Das Hausriff ist nur wenige Meter entfernt - Taucherbrille und Flossen nicht vergessen!

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Bei einbrechender Dunkelheit über den Strand zu schlendern ist ein ganz besonderes Erlebnis. Wenig später kann man dann überall im Licht der Taschenlampe Winkerkrabben über den Strand huschen sehen.
unterm strich
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung, die bereits seit 1982 in besonderer Weise die Fotografie in Deutschland fördert, vergibt 2004 wieder zwei "Stipendien für Zeitgenössische Deutsche Fotografie", die mit je 10.000 Euro dotiert sind.
Informationen zum Programm
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt seit 1982 in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang Stipendien für Zeitgenössische Deutsche Fotografie. Die Förderung wendet sich an Fotografinnen und Fotografen (ohne Altersbegrenzung), die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten möchten. Die Ausschreibung ist weder thematisch gebunden noch einem bestimmten Bereich der fotografischen Praxis zugeordnet. Die Stiftung möchte mit diesem offen gehaltenen Förderprogramm die aktuelle bildnerische Auseinandersetzung mit fotografischen Methoden fördern.